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Der Attentäter, der am Frankfurter Flughafen zwei US-Soldaten tötete und zwei schwer verletzte, hat seine Bluttat alleine geplant. Für ein vernetztes Vorgehen oder einen Bezug zu einer terroristischen Organisation gebe es "derzeit keine Anhaltspunkte".

Die Sicherheitslage sei unverändert. Es gebe "kein Indiz für einen bevorstehenden Anschlag einer planmässig vorgehenden Terrorgruppe", sagte Bundesanwalt Rainer Griesbaum am Freitag in Karlsruhe.

Der 21-jährige Mann aus dem Kosovo mit Wohnsitz in Frankfurt hatte am Mittwoch bei dem Angriff auf einen Militärbus der US Army zwei Soldaten erschossen und zwei weitere schwer verletzt.

Nach Angaben von Griesbaum feuerte der 21-Jährige auf seine Opfer jeweils gezielte Kopfschüsse aus nächster Nähe ab. Der Beschuldigte, der die serbisch-montenegrinische Staatsangehörigkeit besitzt, habe Vergeltung für die Beteiligung von US-Soldaten am Militäreinsatz der NATO in Afghanistan üben wollen.

Ladehemmung rettete Leben

Das Attentat des militanten Islamisten hätte noch viel dramatischer verlaufen können. Der Täter habe einem weiteren Soldaten die Waffe direkt vor den Kopf gehalten und zweimal den Abzug betätigt, teilte die Behörde mit.

Da sich jedoch eine Hülse im Auswurf der Waffe verklemmt hatte, konnte er keinen Schuss mehr abgeben. Er hatte den Angaben zufolge ursprünglich 14 Patronen in seinem Magazin, am Ende blieben noch sechs übrig.

Bundesanwalt Griesbaum sagte, der Mann werde verdächtigt, "staatsgefährdende Straftaten von besonderer Bedeutung" begangen zu haben. Die Mordtaten seien auch "bestimmt und geeignet", die Sicherheit der in Deutschland stationierten NATO-Truppen zu beeinträchtigen. Deshalb habe die Bundesanwaltschaft die Ermittlungen übernommen.

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SDA-ATS