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149 Ryanair-Passagiere konnten am Donnerstagabend erst nach fünfstündiger Verspätung nach London reisen. Der Grund: Frankreich hat das Flugzeug beschlagnahmt. (Archiv)

KEYSTONE/EPA/FOCKE STRANGMANN

(sda-ats)

Frankreich hat ein Flugzeug des Billigfliegers Ryanair am Flughafen Bordeaux beschlagnahmt. Die irische Airline solle so dazu gebracht werden, öffentliche Mittel zurückzuzahlen, teilte die zivile Luftfahrtbehörde am Freitag mit.

Das mit 149 Passagieren besetzte Flugzeug war am Donnerstagabend auf dem Weg nach London, als es sichergestellt wurde. Die Passagiere konnten den Angaben zufolge mit fünfstündiger Verspätung noch am selben Abend mit einem anderen Flieger nach London reisen.

Hintergrund ist eine Entscheidung der EU-Kommission aus dem Jahr 2014. Die Fluglinie wurde damals aufgefordert, staatliche Beihilfen zurückzuzahlen. Der Fluggesellschaft Ryanair seien am Lokalflughafen Angoulême in den Jahren 2008 und 2009 Konditionen eingeräumt worden, die den Wettbewerb verfälschten, hiess es damals.

Es sei bedauerlich, dass der Staat zu dieser Massnahme als "letztes Mittel" greifen musste, so die Luftfahrtbehörde über die Beschlagnahme. Nach Angaben des Flughafens waren die 149 Passagiere bereits an Bord des Ryanair-Fliegers und mussten ihn schliesslich wieder verlassen. Von Ryanair gab es zunächst keine Reaktion zu dem Vorfall.

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