Die Französinnen gewinnen erstmals seit 16 Jahren wieder den Fed Cup. Im Final in Perth setzt sich das Team von Captain Julien Benneteau gegen Gastgeber Australien 3:2 durch.

Die grosse Figur beim dritten Titel von Frankreich nach 1997 und 2003 war Kristina Mladenovic. Die Nummer 40 der Weltrangliste gewann beide Einzel und auch das entscheidende Doppel an der Seite von Caroline Garcia.

Für die Australierinnen geht damit das Warten auf den achten Titel im Fed Cup weiter. Der letzte Triumph im seit 1963 jährlich ausgetragenen Nationen-Wettbewerb der Frauen liegt bereits 45 Jahre zurück. Ashleigh Barty verpasste es zugleich, ihre herausragende Saison mit einem speziell emotionalen Mannschaftstitel zu krönen. Die 23-jährige Australierin gewann in diesem Jahr das French Open und die WTA Finals und beendet die Saison auf Platz 1 der Weltrangliste.

Der Fed-Cup-Final im westaustralischen Perth war der letzte in dieser Form. Im kommenden Jahr ändert der Modus. Der Sieger wird während einer Final-Woche mit zwölf Teams im April in Budapest gekürt. Die Schweiz muss sich dafür im Heimspiel in Biel am Wochenende des 7./8. Februar gegen Kanada qualifizieren.

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