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Frankreich will den Aufbau der jungen tunesischen Demokratie mit einer Finanzhilfe von 350 Millionen Euro unterstützen. Das gab der französische Aussenminister Alain Juppé am Mittwoch nach einer Unterredung mit Interims-Ministerpräsident Béji Caïd Essebsi in Tunis bekannt.

Das Geld solle vor allem in die Bildung, die Bekämpfung der Arbeitslosigkeit und den Aufbau demokratischer Strukturen fliessen. Juppé versprach Hilfe und Beistand beim politischen Neubeginn.

Mit Blick auf das umstrittene Thema der Migration von Tunesiern in Richtung Europa sagte er, Frankreich sei keine Festung, die sich der legalen Einwanderung verschliesse. In seinem Land lebten eine halbe Million Tunesier, nur zehn Prozent aller Visa-Anträge würden abgelehnt.

Juppé betonte aber: "Was wir aber nicht akzeptieren können, ist die illegale Einwanderung." Seit dem Sturz des tunesischen Präsidenten Zine al-Abidine Ben Ali im Januar sind etwa 20'000 Tunesier auf der nur etwa 20 Quadratkilometer grossen italienischen Insel Lampedusa gelandet. Der Umgang mit diesen Migranten hat zwischen Frankreich und Italien zur Verstimmung geführt.

Der französische Aussenminister, der sich erstmals seit der demokratischen Wende in dem nordafrikanischen Land zu einem offiziellen Besuch aufhielt, überreichte zudem eine persönliche Einladung von Präsident Nicolas Sarkozy.

Darin wird der tunesische Ministerpräsident zur Teilnahme am nächsten Gipfeltreffen der acht wichtigsten Industrienationen (G8) am 26./27. Mai in Deauville eingeladen. Frankreich hat zur Zeit den Vorsitz in der G8-Gruppe wie auch der Gruppe der 20 wichtigsten Industrie- und Schwellenländer (G20).

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SDA-ATS