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Der französische Verteidigungsminister Jean-Yves Le Drian, hier bei einem Besuch in Freiburg bei Bundesrat Guy Parmelin, hält es für möglich, dass Hacker versuchen könnten, auch die Wahlen in Frankreich zu stören. (Archivbild)

KEYSTONE/CYRIL ZINGARO

(sda-ats)

Um sich vor Hackerattacken vor der Präsidentenwahl zu wappnen, will Frankreich seine Cyber-Abwehr ausbauen. Verteidigungsminister Jean-Yves Le Drian will die Zahl der "Cyber-Soldaten" bis 2019 auf 2600 verdoppeln.

Le Drian sagte in einem Interview mit der Wochenzeitung "Le Journal du Dimanche", sein Land sei genau wie die USA Ziel von Cyber-Angriffen. Es könne nicht ausgeschlossen werden, dass auch in Frankreich der Wahlprozess gestört werden solle. Ins Visier der Hacker könne auch die Infrastruktur, wie etwa die Wasser- und Stromversorgung, sowie Medien oder Behörden geraten.

In Frankreich finden im April und Mai Präsidentenwahlen statt. Die US-Geheimdienste hatten der russischen Regierung vorgeworfen, eine Hacker-Kampagne mit dem Ziel gestartet zu haben, Einfluss auf die US-Wahl im November zu nehmen.

Auch vor der Bundestagswahl in Deutschland im September wächst die Besorgnis vor Hackerattacken und gezielten Desinformationskampagnen.

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SDA-ATS