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Der französische Präsident Macron hat bisher rund 26'000 Euro für sein Make-Up ausgegeben. (Archiv)

KEYSTONE/AP/VADIM GHIRDA

(sda-ats)

In seinen ersten drei Monaten als Staatschef hat Emmanuel Macron 26'000 Euro für sein Make-Up ausgegeben. Seine Visagistin habe zwei Rechnungen ausgestellt, berichtete das Magazin "Le Point" am Donnerstag. Eine über 16'000 Euro und eine zweite über 10'000 Euro.

Mittlerweile bestätigte der Élyséepalast die Summe gegenüber den Medien. Nach Macrons Amtsantritt habe man wegen der Dringlichkeit eine externe Visagistin beauftragen müssen, sagte ein Berater des Staatschefs dem Sender France Info. Die Journalisten rechneten aus, dass beim Fernsehen schnell ähnliche Summen anfallen könnten.

Dennoch: Die Ausgaben sollten dem Sender BFMTV zufolge "erheblich reduziert" werden. Die Berichte treffen Macron zu einem Zeitpunkt, da seine Umfragewerte alarmierend gesunken sind. Nur 36 bis 37 Prozent der Franzosen sind laut Meinungsforschern mit ihm zufrieden.

Auch sein Vorgänger liess sich die äussere Erscheinung etwas kosten. Im Juli 2016 veröffentlichte das Enthüllungsblatt "Le Canard Enchaîné" das Gehalt des persönlichen Friseurs von François Hollande: 9895 Euro pro Monat.

Ein Regierungssprecher begründete dies damals mit den langen Arbeitszeiten des Friseurs. Dieser frisiere Hollande jeden Morgen sowie erneut vor jeder öffentlichen Äusserung, falls nötig auch am Wochenende. Denn: Der Präsident könne nicht "mit zerzaustem Haar auftreten".

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SDA-ATS