Externer Inhalt

Den folgenden Inhalt übernehmen wir von externen Partnern. Wir können nicht garantieren, dass dieser Inhalt barrierefrei dargestellt wird.

Paris - Das französische Parlament hat am Donnerstag beschlossen, dass Einwanderern bei Polizistenmord die französische Staatsbürgerschaft aberkannt werden soll. Nach dreistündiger Debatte sprachen sich 75 Abgeordnete für den entsprechenden Artikel im neuen Einwanderungsgesetz aus und 57 dagegen.
Die Neuregelung geht auf eine Initiative von Präsident Nicolas Sarkozy zurück und betrifft alle Einwanderer, die weniger als zehn Jahre in Frankreich leben und eine "Amtsperson" getötet oder lebensgefährlich verletzt haben.
Sarkozy hatte gefordert, in solchen Fällen die Staatsangehörigkeit zu entziehen. Er reagierte damit auf Schüsse auf Polizisten im Sommer in Grenoble.
Bisher kann die Nationalität nur in Fällen von Terrorismus oder von Angriffen gegen die Sicherheit des Staates aberkannt werden. Das neue Einwanderungsgesetz soll am 12. Oktober im Gesamtpaket von der Nationalversammlung endgültig verabschiedet werden und muss dann noch durch den Senat.
Einwanderungsminister Eric Besson verteidigte die Massnahme: "Indem sie eine Staatsgewalt angreifen, haben diese Personen das Herz der Nation getroffen", sagte Besson vor den Abgeordneten. Die sozialistische Opposition sprach von einer "nicht hinnehmbaren, zynischen Massnahme, die nichts bringt".

Neuer Inhalt

Horizontal Line


subscription form Deutsch

Aufruf, den Newsletter von swissinfo.ch zu abonnieren

Melden Sie sich für unseren Newsletter an und Sie erhalten die Top-Geschichten von swissinfo.ch direkt in Ihre Mailbox.

swissinfo DE

Aufruf, der Facebook-Seite von swissinfo.ch beizutreten

Treten Sie unserer Facebook Seite auf Deutsch bei!

SDA-ATS