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Französischer Staat stoppt Auktion von Robespierre-Manuskripten

Mit seinem Vorkaufsrecht hat der französische Staat die Versteigerung von unveröffentlichten Manuskripten des Revolutionärs Maximilien de Robespierre (1758-1794) gestoppt.

Die Schriften des Jakobiners sollten eigentlich am Mittwoch vom Auktionshaus Sotheby's in Paris versteigert werden. Sie entstanden während der sogenannten Terrorherrschaft nach der Französischen Revolution von 1789, ihr Wert wird auf 200'000 bis 300'000 Euro geschätzt.

Der Staat müsste dem üblichen Verfahren zufolge die Summe von 979'400 Euro zahlen, die sich aus dem letzten Gebot und einer Provision zusammensetzt. Der Staat hat nun zwei Wochen Zeit, um sich abschliessend zu seinen Kaufabsichten zu äussern.

Der Erwerb der historischen Dokumente durch den Staat war von Historikern und mehreren linksgerichteten Parteien gefordert worden. Um den Kauf zu ermöglichen, startete die Gesellschaft für Robespierre-Studien eine Sammlung, bei der bislang knapp 100'000 Euro zusammenkamen, wie ihr Generalsekretär Serge Aberdam mitteilte.

Mit Robespierres Schreckensherrschaft hatte sich die Französische Revolution radikalisiert. Der Jakobiner liess seine politischen Gegner umbringen, ehe er im Juli 1794 selbst gestürzt und hingerichtet wurde.

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