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In letzter Zeit waren besonders viele Menschen so ehrlich, gefundenes Geld zu melden. So erhielten die Besitzer die verlorenen Beträge wieder zurück. (Symbolbild)

Keystone/MARTIN RUETSCHI

(sda-ats)

Eine junge Frau hat am Dienstagabend in Basel einen Umschlag mit 50'000 Franken gefunden. Sie brachte den Fund am Mittwoch zur Polizei. Ihre Ehrlichkeit wird mit einem stattlichen Finderlohn honoriert.

Wer einen gefundenen Gegenstand auf den Polizeiposten bringt, hat ein Anrecht auf einen Finderlohn. Dieser beläuft sich auf 10 Prozent des Werts des Fundgegenstands, wie das Justiz- und Sicherheitsdepartements des Kantons Basel-Stadt am Donnerstag mitteilte.

Die 22-jährige Französin habe den Umschlag auf dem Centralbahnplatz vor dem Bahnhof SBB gefunden. Die Polizei leitete den Umschlag dem zuständigen Fundbüro Spiegelhof weiter.

Vor sechs Tagen hatte auch in Zug eine Frau das Glück, dass ihr Verlust einer ehrlichen Finderin in die Hände fiel: Sie verlor ihr Portemonnaie mit 4000 Franken, sämtlichen Bankkarten und Ausweisen. Die Finderin brachte das Fundstück zur Polizei.

Glück hatte auch eine 35-jährige Frau Anfang Dezember in Zürich. Als sie das Handy aus dem Hosensack hervorholte, fielen ihr 3000 Franken und die Kreditkarte aus dem Sack. Den Betrag hatte sie am Tag zuvor abgehoben und in den Hosensack gesteckt. Als sie von der Polizei kontaktiert wurde, hatte sie den Verlust noch gar nicht bemerkt. Ein Finder hatte das Geld und die Karte beim Polizeiposten abgegeben.

Auch ein Geschäftsmann aus der Ostschweiz hat über 6000 Franken, die er am Vortrag verloren hatte, zurückerhalten. Ein 85-jähriger Rentner hatte die Banknotenbündel Ende November am Strassenrand gefunden und bei der Stadtpolizei abgegeben.

Der Geschäftsmann hatte die Banknoten offenbar beim Ein- oder Aussteigen aus seinem Wagen verloren. Der Geschäftsmann hatte das Geld bereits abgeschrieben - doch dann las er in den Medien vom ehrlichen Finder und sprach im Fundbüro vor.

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SDA-ATS