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Bern - Während Frauen unter 30 Jahren immer weniger Babies gebären, bringen Frauen über 35 immer mehr Kinder zur Welt. 2009 haben total 78'300 Babies das Licht der Welt erblickt.
Damit hat verglichen mit 2008 die Geburtenhäufigkeit 2009 weiter zugenommen und zwar um 2,1 Prozent oder 1600 Babies, teilte das Bundesamt für Statistik (BFS) am Donnerstag in seiner Statistik der natürlichen Bevölkerungsbewegung 2009 mit.
Das Durchschnittsalter der Mütter hat sich bei der Geburt des ersten Kindes von 28,9 im Jahr 2001 auf 30,1 Jahre 2009 erhöht. Die durchschnittliche Anzahl Kinder pro Frau stieg von 1,48 im Jahr 2008 auf 1,50 im 2009.
Dieser Indikator nehme seit 2001 kontinuierlich zu, schreibt das BFS. Für den Generationenerhalt wären jedoch 2,1 Kinder pro Frau notwendig.
Ausländische Frauen bringen nach wie vor mehr Kinder zur Welt, doch die Geburtenziffer geht zurück. 2001 lag sie noch bei 1,88 Kindern pro Frau, 2009 bei 1,83. Die durchschnittliche Anzahl Kinder pro Schweizerin betrug 2009 1,4.
Das BFS zählte 2009 insgesamt 14'000 (2008: 13'100) nicht eheliche Geburten und ebensoviele Vaterschaftsanerkennungen. Mit dieser relativ tiefen Zahl von 17,9 Prozent nicht ehelicher Geburten rangiert die Schweiz im europäischen Vergleich im unteren Bereich der Rangliste.
41'900 mal läuteten die Hochzeitsglocken
2009 haben 400 Paare mehr geheiratet als noch 2008 und zwar 41'900. Beliebt war der 9.9.09, um sich das Ja-Wort zu geben. Und ihre Aussichten, zusammenzubleiben, steigen etwas. 2009 wurden 19'300 Scheidungen ausgesprochen - 300 weniger als 2008.
Dennoch dürften 47,7 Prozent der 2009 geschlossenen Ehen in einer Scheidung enden. 2008 waren es noch 48,4 Prozent.
Auch gleichgeschlechtliche Paare machten von ihrem Recht Gebrauch, ihre Beziehung anerkennen zu lassen. Etwas weniger als 900 Paare haben 2009 ihre Partnerschaft eintragen lassen, 6,3 Prozent weniger als 2008.
Männer holen auf
Was mit der Geburt beginnt, endet mit dem Tod. In der Schweiz starben im vergangenen Jahr 62'500 Menschen - darunter 337 Kinder unter 1-jährig. Die Gesamtzahl liegt innerhalb der seit zehn Jahren beobachteten Bandbreite von 60'200 bis 63'100 Todesfällen pro Jahr.
Gleichzeitig stellte das BFS fest, dass die Lebenserwartung für die Männer gestiegen ist. Sie erhöhte sich von 79,7 auf 79,8 Jahre. Die Lebenserwartung der Frauen blieb stabil bei 84,4 Jahren.
Damit verringert sich der Unterschied der Lebenserwartung, der seit 1992 beobachtet wird, weiter. 1992 betrug er noch 6,9 Jahre. Derzeit liegt er noch bei 4,6 Jahren zu Gunsten der Frauen.

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SDA-ATS