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Freiburger Behörden bewilligen Islam-Demo vom Samstag

Grünes Licht für die Kundgebung der Islamischen Jugend Schweiz am Samstag in Freiburg: Oberamtmann Carl-Alex Ridoré hat die Demonstration bewilligt.

Zwischen 500 und 800 Personen würden am Samstagnachmittag auf dem Georges-Python-Platz im Herzen der Stadt erwartet, sagte Qaasim Illi, Mediensprecher des Islamischen Zentralrats Schweiz (IZRS), am Freitag auf Anfrage. Die Kundgebung trägt den Titel "Vom Minarett- zum Versammlungsverbot - Stopp Islamophobie und Justizwillkür".

Ursprünglich wollte der IZRS am Samstag seine Jahreskonferenz in Freiburg durchführen. Die Freiburger Behörden lehnten dies ab mit der Begründung, Gegendemonstrationen und Gewaltausbrüche seien zu befürchten. Die öffentliche Sicherheit sei gefährdet, und gewisse Redner könnten zu Gewalt aufrufen.

Das Bundesgericht stützte den Entscheid der Freiburger Justiz. Die Islamische Jugend Schweiz stellte darauf zusammen mit der Islamischen Jugend Luzern ein Gesuch für eine Demonstration.

Dass diese vom Oberamtmann des Saanebezirks bewilligt wurde, begrüsst der Islamische Zentralrat zwar. Allerdings sei nicht nachvollziehbar, inwiefern eine geschlossene Konferenz auf privatem Boden - im Forum Freiburg - die öffentliche Sicherheit eher gefährdet hätte als eine Kundgebung auf öffentlichem Grund.

Bereits haben sich Gegner des Islamischen Zentralrats in Freiburg angekündigt. Vertreter des Aktionskomitees "Gegen die strategische Islamisierung der Schweiz" aus Langenthal BE werden laut Komitee-Angaben vor Ort sein. Sie stünden den Medien für Statements zur Verfügung, heisst es in einem Communiqué.

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