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Beat Vonlanthen heisst der Kandidat der freiburgischen CVP für die Ständeratswahlen in diesem Herbst. Im parteiinternen Rennen um diese Kandidatur hat sich der Freiburger Staatsrat gegen Nationalrat Dominique de Buman durchgesetzt.

An einer Versammlung in Neyruz FR stimmten am Donnerstagabend 283 Delegierte für Vonlanthen und deren 172 für de Buman. Die Geschäftsleitung der Partei hatte dafür geworben, dass die CVP nur mit einem Kandidaten antritt und nicht mit zwei. Sonst bestehe die Gefahr einer Spaltung.

Der 57-jährige Vonlanthen ist seit 2004 Mitglied der Kantonsregierung. Er führt die freiburgische Volkswirtschaftsdirektion und war früher Vizedirektor des Staatssekretariats für Wissenschaft und Forschung. Der Jurist soll für die CVP den Sitz des Ende Jahr abtretenden Urs Schwaller halten, der wie Vonlanthen deutscher Muttersprache ist.

Vor allem für nachhaltige Wirtschaft und die Energiewende setzt sich Vonlanthen ein. In Bern will er für eine starke Rolle der Kantone einstehen. Sie spielten eine äusserst wichtige Rolle für das Wohlergehen des Landes, sagte er in Neyruz.

Zwei Hüte auf dem Kopf

Im Kanton Freiburg befürchtet nun ein Teil der CVP, dass es schwierig wird, bei den kantonalen Wahlen von 2016 die drei Sitze in der Kantonsregierung zu halten. Vonlanthen ist nicht dieser Meinung. Wird er im Herbst gewählt, wird er während eines Jahres sowohl Staatsrat als auch Ständerat sein, also zwei Hüte tragen.

Mit Bezug auf diese mögliche temporäre Doppelrolle Vonlanthens unterstrich der 58-jährige de Buman vor den Delegierten, er würde im Fall einer Wahl vollständig für das neue Mandat zur Verfügung stehen. Als langjähriger Nationalrat kenne er den parlamentarischen Betrieb in Bern zudem bestens.

De Buman will nun seine politische Karriere im Nationalrat fortsetzen. Den Kanton Freiburg vertritt derzeit im Ständerat neben Urs Schwaller auch Christian Levrat (SP).

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SDA-ATS