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Auf einem vor Vandalenakten geschützten Versuchsfeld der eidgenössischen Forschungsanstalt Agroscope in Zürich-Affoltern testet die Universität Zürich gentechnisch veränderten, gegen Mehltau resistenten Weizen. Die Aussaat erfolgte am 13. März.

Das umzäunte und bewachte Versuchsfeld stehe Forschenden aus der Schweiz offen, die Grundlagenforschung oder anwendungsorientierte Forschung betreiben möchten, teilte Agroscope am Mittwoch mit. In der Vergangenheit hat es mehrfach Protestaktionen gegen Gentech-Feldversuche gegeben. Zum Teil wurden dabei die Pflanzungen zerstört.

Der neuste Versuch der Universität Zürich geht der Frage nach, ob natürlich im Weizen vorkommende Resistenzgene "optimiert und züchterisch besser eingesetzt" werden könnten. Dazu haben laut Agroscope die Forschenden die Aktivität der Gene verstärkt und verschiedene Gene in einer neuen Art und Weise miteinander kombiniert.

Geklärt werden soll, ob die Krankheitsresistenz verbessert wird, und ob die gentechnische Veränderung allenfalls auch andere Merkmale der Pflanze beeinflusst.

Agroscope zieht auch eigene Forschungsprojekte in Betracht. In Planung seien Versuche mit gentechnisch veränderten, gegen Kraut- und Knollenfäule resistente Kartoffeln, mit Feuerbrand- und Schorf-resistenten Äpfeln sowie mit Fusarium-resistentem Weizen. Der Anbau der Kulturen erfolge frühestens 2015.

SDA-ATS