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Eishockey - Dem HC Ambri-Piotta droht nach der erstmaligen Playoff-Qualifikation nach acht Jahren ein rassiges Saisonende. Fribourg führt nach dem 5:2-Heimsieg in der Serie gegen Ambri bereits mit 3:0 Siegen.
Das Team von Serge Pelletier wirkt (seit Wochen) verunsichert; ausserdem bereiten sich die Leventiner selber Probleme. Jason Williams fehlte am Samstag wegen einer internen Sperre, weil er am Vorabend des Spiels eine Sushi-Bar in Zürich besucht hatte. Maxim Noreau soll beim Ausflug in die Stadt auch mit dabei gewesen sei, der Verteidiger hingegen spielte. Sandro Zurkirchen hätte das Tor hüten sollen, allerdings musste er wegen Bauchschmerzen im letzten Moment den Platz vor dem Gehäuse Nolan Schaefer überlassen. Und der Schweiz-Kanadier sah bei den beiden Gegentoren innerhalb von 59 Sekunden vom 1:3 zum 1:5 ganz und gar nicht gut aus.
Diese Freiburger Goals Nummer 4 und 5 dokumentierten den labilen Zustand des HC Ambri-Piotta. Coach Serge Pelletier nahm in der 34. Minute beim Stand von 1:3 sein Timeout, weil er sein Team nochmals wachrütteln wollte. Gut zwei Minuten später stand das Skore bei 5:1 für Gottéron, wobei Schaefer zuerst mit dem Fanghandschuh daneben griff (1:4) und nachher den Freiburger Stürmer Greg Mauldin mit einem Fehlpass lancierte (1:5).
Fehlpässe wiesen Ambri in Freiburg den Weg in die Niederlage. Schon das 2:1 für Gottéron in der 16. Minute bereitete ein Tessiner Spieler vor. Adrian Trunz leistete sich im Powerplay einen blinden (Fehl-)Pass in der eigenen Zone; Tristan Vauclair profitierte mit dem Shorthander. Dabei hatte die Partie für Ambri-Piotta perfekt begonnen: Wie schon im ersten Spiel in Freiburg waren die Gäste früh in Führung gegangen, wiederum konnte Gottéron die Partie aber schon in der ersten Spielhälfte vorentscheiden. Die Freiburger Schlüsselspieler skorten die entscheidenden Tore: Julien Sprunger traf zweimal, Andrey Bykow realisierte mit dem 3:1 die Vorentscheidung.
Fribourg - Ambri-Piotta 5:2 (2:1, 3:0, 0:1)
FKB. – 6700 Zuschauer (ausverkauft). – SR Reiber/Wiegand, Kaderli/Wüst. – Tore: 5. Reichert (Miéville) 0:1. 11. Sprunger (Kamerzin) 1:1. 17. Tristan Vauclair (Ausschluss Kamerzin!) 2:1. 25. Bykow (Kamerzin, Sprunger/Ausschluss Miéville) 3:1. 35. (34:39) Sprunger (Kamerzin, Huguenin/Ausschluss Park) 4:1. 36. (35:38) Mauldin (Monnet) 5:1. 50. Giroux (Park, Pestoni) 5:2. – Strafen: 3mal 2 Minuten gegen Fribourg, 4mal 2 Minuten gegen Ambri-Piotta. – PostFinance-Topskorer: Benny Plüss; Giroux.
Fribourg: Benjamin Conz; Ngoy, Kwiatkowski; Kamerzin, Schilt; Helbling, Birbaum; Huguenin; Mottet, Dubé, Hagman; Mauldin, Pouliot, Monnet; Sprunger, Bykow, Benny Plüss; John Fritsche, Ness, Tristan Vauclair; Lauper.
Ambri-Piotta: Schaefer; Gautschi, Nordlund; Noreau, Kobach; Trunz, Sidler; El Assaoui, Chavaillaz; Grassi, Schlagenhauf, Elias Bianchi; Pestoni, Park, Giroux; Steiner, Miéville, Reichert; Lhotak, Duca, Pedretti.
Bemerkungen: Fribourg ohne Miettinen, Jurcina (beide überzählige Ausländer), Marc Abplanalp, Hasani und Jeannin, Ambri-Piotta ohne Fabian Lüthi (verletzt) und Williams (intern gesperrt). – Pfostenschüsse: Dubé (14.); Steiner (52.). – Timeout Ambri-Piotta (34.).

SDA-ATS