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Neuenburg - Der frühe Sommerausverkauf bei der Kleidung und die tieferen Treibstoffpreise haben die Jahresteuerung in der Schweiz weiter abgebremst. Sie fiel im Juni auf 0,5 Prozent, nach einer Jahresrate von 1,1 Prozent im Mai.
Gegenüber dem Vormonat sanken die Preise im Juni gar um 0,4 Prozent, wie das Bundesamt für Statistik am Dienstag bekannt gab. Der Landesindex der Konsumentenpreise ging auf 104,2 Punkte zurück.
Im Vergleich zum Vormonat sanken vor allem die Preise für Bekleidung und Schuhe. In dieser Kategorie betrug das Minus 4,6 Prozent.
Wegen der frühen Ausverkaufsangebote sanken aber auch die Preise für Einrichtungszubehör und Wohnzimmermöbel. Verschiedene Aktionen gab es zudem für Wasch- und Reinigungsmittel. Teurer wurden dagegen kleine elektrische Haushaltsgeräte wie Mikrowellengeräte.
Deutlich gesunken sind die Preise für Benzin und Diesel, die um rund 3 Prozent zurückgingen. Verteuert haben sich dagegen Autos. Deutlich billiger wurde auch Heizöl.
Weiter registrierte das Bundesamt für Statistik tiefere Preise in der Hotellerie, bei Fernsehgeräten und PC-Hardware. Leicht rückläufig waren die Medikamentenpreise.
Bei den Nahrungsmitteln gab es gegensätzliche Preisveränderungen. Günstiger waren vor allem Teigwaren, Halbhart- und Hartkäse, Wurstwaren sowie Salatgemüse. Teurer wurden Steinobst, Zwiebeln und Fruchtgemüse.
Bei den Inlandgütern ermässigte sich das Preisniveau zum Vormonat lediglich um 0,1 Prozent, bei den Importgütern jedoch um 1,4 Prozent.

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SDA-ATS