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Früherkennung von Brustkrebs wird kassenpflichtig

Dieser Inhalt wurde am 30. Oktober 2009 - 15:36 publiziert
(Keystone-SDA)

Bern - Die Kosten für die Untersuchung zur Früherkennung von Brustkrebs werden definitiv von den Krankenkassen bezahlt. Das Eidgenössische Departement des Innern (EDI) nahm die Mammographie in die Krankenpflege-Leistungsverordnung (KLV) auf.
Bedingung für die Kostenübernahme sei, dass die Untersuchung im Rahmen eines Programms mit Qualitätssicherung durchgeführt werde, heisst es in der Mitteilung weiter. Zwischen 1998 und 2007 war die Röntgenuntersuchung bereits provisorisch bezahlt worden.
Neu werden auch die Kosten für die Behandlung von gutartigen Gebärmuttergeschwülsten mittels Embolisation übernommen. Die Embolisation ist eine Behandlung, die unter Röntgendurchleuchtung und mit dünnen Schläuchen, Katheter genannt, durchgeführt wird.
Die Aufnahme in die am 1. Januar in Kraft tretende KLV erfolge vorerst befristet, schreibt das EDI.
Ebenfalls von den Krankenkassen bezahlt werden müssen künftig spezielle Inhalationsgeräte für Patienten mit der Stoffwechselkrankheit Cystischer Fibrose und Wundspülflüssigkeiten zur Behandlung von chronischen Wunden. Die bisher befristete Kostenübernahme für die Blutzuckerselbstmessung bei nicht insulinpflichtigem Diabetes gilt definitiv.
Die Neuaufnahmen führten zu keinen Mehrkosten, schreibt das EDI. Denn die Kostenübernahmen verbesserten die Therapien und ersetzten so andere Leistungen.

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