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Frühindikator PMI fällt unter die Wachstumsschwelle von 50 Punkten

Die Aussichten für die Schweizer Industrie haben sich im April merklich eingetrübt. Der Einkaufsmanagerindex (PMI) sank gegenüber dem Vormonat um 4,1 Zähler auf 46,9 Punkte und rutschte so wieder unter die Marke von 50 Zählern, die Wachstum von Schrumpfung trennt.

"Im Indexverlauf spiegelt sich deutlich das Hin- und Her der Eurokrise", teilte Credit Suisse am Mittwoch mit. Die Hoffnung auf eine Entspannung vom Jahresanfang sei gewichen und Ernüchterung habe sich breitgemacht, hiess es. Der Index signalisiere für die kommenden Monate einen leichten Rückgang der Schweizer Industrieaktivität.

Ein Dämpfer habe insbesondere beim Auftragsbestand hingenommen werden müssen. Darauf hätten die Unternehmen bereits mit dem Abbau von Lagerbeständen reagiert. Zudem werde vermehrt Personal reduziert.

Ökonomen hatten nicht mit einem Rückgang des PMI unter 50 Punkte gerechnet. Die Credit Suisse erhebt den Index zusammen mit dem Einkäuferverband procure.ch.

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