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Eine Team-Medaille ist immer Team-Arbeit. Einen grossen Anteil an der Bronzenen vom Freitagabend an den Europameisterschaften in Göteborg hat allerdings der Springreiter Martin Fuchs. Die Reaktionen.

"Ich hatte einen leichten Job. Clooney ist in toller Form. Er gibt mir viel Vertrauen", sagte der gebürtige Zürcher nach der Siegerehrung. Der 25-Jährige untertrieb. Er stand unter Druck und hatte mit seinem Schimmel die Schweiz mit einem Nullfehlerritt wieder auf Kurs gebracht, nachdem zuvor Nadja Peter-Steiner auf Saura mit 5 Strafpunkten und vor allem Romain Duguet mit Twentytwo des Biches mit 8 Zählern die Equipe vom Medaillenkurs abgebracht hatten. Der Schlussreiter Steve Guerdat brachte danach trotz eines Abwurfs die Medaille in trockene Tücher - hinter Irland und Schweden, aber vor Belgien.

"Ich wusste schon zu Beginn der Woche, dass keine Stange fallen darf", meinte Fuchs. Am Mittwoch und Donnerstag hatte er noch das Glück in Anspruch genommen, damit keine Stange fiel. Am Freitagabend hingegen zeigte er mit Clooney eine einwandfreie Runde. "Ohne Wasser geht es immer besser", sagte Fuchs. Clooney mag solche Hindernisse nicht. Am Freitag war die Klippe Wassergraben nicht in den Parcours eingebaut worden.

Der Equipenchef Andy Kistler "war einfach nur stolz". Sein Team habe die letzten drei Tage immer gekämpft, immer an die Medaille geglaubt. "Speziell freut mich, wie Nadja reagiert hat", fügte er an. Die Schwyzerin, Novizin an einem internationalen Championat, hatte an den ersten zwei Tagen das Streichresultat geliefert. "Wir haben alle mit ihr gesprochen, sie ermutigt. Zum Schluss hat sie umgesetzt, was sie schon in Aachen oder Hickstead gezeigt hat." Nun trug auch sie ihren Anteil zum Erfolg bei.

Vor dem letzten Tag der Team-Entscheidung war für Kistler klar, dass einer aus dem Quartett Schweden, Schweiz, Irland und Belgien in den sauren Apfel beissen muss. "Wir wollten einfach nicht leer ausgehen. Deshalb bin ich mit Bronze restlos glücklich."

Am Sonntag wird in den Umgängen vier und fünf der Europameister bestimmt. Zunächst werden 25 Paare zugelassen, das Finale bestreiten deren 10. Fuchs liegt an 2. Stelle, 2,03 Punkte hinter dem Schweden Peder Fredricson. Auch Guerdat und Duguet dürfen noch mindestens einmal antreten. "Steve hatte ein bisschen Pech. Eigentlich hätten am Donnerstag und Freitag Nullfehler-Ritte herausschauen müssen", meinte Kistler. "Aber unsere Ausgangslage ist gut und Martin mit seinem Selbstvertrauen und Auftreten traue ich alles zu."

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SDA-ATS