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Duschanbe - Wegen eines gigantischen Staudamm-Projekts in Tadschikistan siedelt die autoritäre Führung des zentralasiatischen Landes mehrere Tausend Menschen zwangsweise um. Betroffen sind etwa 6500 Bewohner der Gegend um die Stadt Rogun rund 110 Kilometer östlich der Hauptstadt Duschanbe.
"Etwa 1000 Familien werden bis zum Jahresende umziehen", sagte Arbeitsminister Machmadamin Machmadaminow am Donnerstag. Sie wohnen in einem Gebiet, das nach dem Dammbau überflutet wird. Die Finanzierung ist aber noch nicht gesichert.
Die Tadschiken wollen den mit 335 Metern höchsten Staudamm der Welt bauen. Das Mammutprojekt ist in Zentralasien umstritten. So fürchtet das Nachbarland Usbekistan, Tadschikistan könne ihm sodann nach Belieben das Wasser abdrehen. Bis zum Jahresende soll eine unabhängige Untersuchung im Auftrag der Weltbank für Klarheit sorgen.
Die verarmte Ex-Sowjetrepublik kann nach Ansicht von Experten den schätzungsweise umgerechnet 3,1 Milliarden Franken teuren Damm nicht aus eigener Kraft finanzieren. Um für liquide Mittel zu sorgen, gibt die Regierung seit Jahresbeginn Rogun-Aktien aus. Dadurch sind nach offiziellen Angaben bislang 202 Millionen Franken zusammengekommen.

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SDA-ATS