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Im ersten Halbjahr 2017 gingen fünf Prozent mehr Firmen in Konkurs als noch im Vorjahr. (Symbolbild)

KEYSTONE/MARTIN RUETSCHI

(sda-ats)

Zwischen Januar und Juni 2017 ist 2429 Unternehmen in der Schweiz das Geld ausgegangen. Damit gingen fünf Prozent mehr Firmen in Konkurs als in der Vorjahresperiode. Gleichzeitig wurden mehr Firmen gegründet.

Am stärksten zugenommen haben die Firmenpleiten im Espace Mittelland (+19 Prozent) und in der Zentralschweiz (+17 Prozent), wie das Wirtschaftsinformationsunternehmen Bisnode D&B am Freitag mitteilte.

Auch in der Nordwestschweiz und im Tessin nahmen die Insolvenzen zu. In der Ostschweiz stagnierte die Zahl und in der französischsprachigen Schweiz sowie in Zürich kam es zu einem Rückgang.

Im ersten Semester nahm dagegen auch die Anzahl der im Handelsregister eingetragenen Firmen um vier Prozent zu. Insgesamt gründeten Unternehmer in der Schweiz 21'915 neue Firmen. Lediglich im Tessin und in der Ostschweiz gab es im Vergleich zum Vorjahr einen leichten Rückgang bei den Neugründungen.

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SDA-ATS