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Fünf Tote bei Minenexplosion in Mexiko - neun Vermisste

Bei einer Gasexplosion sind im Kohlebergwerk Binsa in der nordmexikanischen Stadt Sabinas fünf Kumpel getötet worden. Neun weitere wurden nach Behördenangaben verschüttet, wie lokale Medien berichteten.

"Es sieht sehr schlecht aus", sagte Arbeitsminister Javier Lozano, der zur Grube im Bundesstaat Coahuila geeilt war. Die Explosion sei so stark gewesen, dass noch ein 15-jähriger Junge, der ausserhalb des Bergwerks gearbeitet habe, schwer verletzt worden sei. Dem Jungen mussten beide Arme amputiert werden, wie ein Behördensprecher mitteilte.

Das Unglück ereignete sich in einer Tiefe von rund 60 Metern. Arbeitsminister Lozano sagte, Mexiko habe Chile um Hilfe gebeten, wo im vergangenen Jahr Kumpel nach 69 Tagen aus einer eingestürzten Mine gerettet worden waren. Chile entsandte vier Experten an den Unglücksort.

Der mexikanische Präsident Felipe Calderón sprach den Angehörigen der Opfer sein Mitgefühl aus. Er kündigte an, die Regierung werde alles tun, um die Rettungsmassnahmen zu unterstützen. Die Grube wurde erst vor gut einem Monat in Betrieb genommen. 25 Arbeiter waren dort beschäftigt.

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