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Der Höhenflug der Schweizer Kunstturner findet auch an den Weltmeisterschaften in Montreal seine Fortsetzung. In der Qualifikation sichert sich die STV-Riege fünf Finalplätze.

Pablo Brägger und Oliver Hegi kämpfen am Reck nach ihrem Erfolg im Frühjahr an den Europameisterschaften in Cluj-Napoca auch an den Weltmeisterschaften um die Medaillen. Europameister Brägger qualifizierte sich als Zweiter der Qualifikation für den Final der besten acht am Sonntag, der EM-Zweite Hegi zog als Vierter des Vorkampfs in den Final ein. Bester der Qualifikation war der Niederländer Epke Zonderland.

Brägger und Hegi sorgten damit erneut für einen Eintrag in die Geschichtsbücher des Schweizerischen Turnverbands. Seit den Fünfzigerjahren hatten nie mehr zwei Schweizer an Weltmeisterschaften am selben Gerät den Sprung in die Top 8 geschafft. Letztmals zogen 1996 an den Titelkämpfen in San Juan mit Donghua Li am Pauschenpferd und Dieter Rehm am Sprung zwei Schweizer in einen Gerätefinal ein, die letzte Schweizer WM-Medaille holte Rehm 1999 in Tanjin am Sprung.

Als Zugabe erreichte Brägger auch noch den Final am Barren, der ebenfalls am Sonntag stattfindet. Als Neunter der Qualifikation profitierte er von der Regel, dass nur zwei Athleten pro Nation den Final bestreiten dürfen, weswegen der Chinese Xiao Ruoteng über die Klinge springen musste.

Seinen nächsten Einsatz wird Brägger allerdings bereits am Donnerstag im Mehrkampf-Final haben. Der Ostschweizer qualifizierte sich als Neunter für das Feld der Top 24. Ebenfalls zu einem zweiten Auftritt kommt Eddy Yusof, der in der Qualifikation dreimal gestürzt war. Der Zürcher Unterländer klassierte sich im 19. Rang.

Bester der Mehrkampf-Qualifikation war der Kubaner Manrique Larduet, der WM-Zweite von 2015 in Glasgow. Der japanische Olympiasieger Kohei Uchimura, seit 2009 ununterbrochen Weltmeister, musste nach drei Geräten wegen einer Fussverletzung aufgeben.

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SDA-ATS