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Bern - Für die von der SP-Fraktion nicht aufs Ticket gesetzte St. Gallerin Hildegard Fässler ist das Kapitel Bundesrat abgeschlossen. Ihre Mitkonkurrentin, Regierungsrätin Eva Herzog aus Basel, sieht trotz Niederlage bessere Kontakte zu Bundesbern.
Sie sei enttäuscht, aber nicht frustriert, sagte Nationalrätin Fässler in einem Interview mit der Zeitung "Südostschweiz" vom Samstag. Würde sie als wilde Kandidatin ins Spiel kommen, werde sie diesen Umtrieben am Rednerpult vor der Vereinigten Bundesversammlung sofort einen Riegel schieben, kündigte sie an.
Mit der Nicht-Nomination sei das Thema erledigt. Die Konsequenz aus daraus sei, dass sie ihre politische Karriere nicht gleich lang fortsetzen werde, wie dies bei einer Wahl in den Bundesrat der Fall gewesen wäre.
Eva Herzog, die wie Fässler auf elf Stimmen in der SP-Fraktion kam, gab die allzu geringe Verankerung in der Bundespolitik den Ausschlag. Der "Basler Zeitung" gab sie zu Protokoll, sie würde bei einer weiteren Kandidatur dennoch nichts anders machen.
Aus ihrer Zeit als Bundesratskandidatin blieben ihr direkte Kontakte in die Bundespolitik. Habe sie in der Vergangenheit versucht, ein kantonales Anliegen über einen basel-städtischen Parlamentarier in Bern einzubringen, werde sie nun direkt zum Telefon greifen. Wie ihre Region in Bern wahrgenommen werde, sei "echt krass".
Der von der FDP-Fraktion nicht nominierte Basler Nationalrat Peter Malama sagte der "Basler Zeitung", die Basler Stimme im Bundesrat werde weiterhin fehlen. Immerhin habe er einen Beitrag zur besseren Wahrnehmung seiner Region leisten können.
Es wurme ihn nicht, dass er nicht auf dem FDP-Ticket stehe. Mit dem Berner Nationalrat Johann Schneider-Ammann stehe ein Unternehmer zur Wahl, der auch die Interessen des Wirtschaftstandorts Basel vertrete.

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SDA-ATS