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Vaduz - Liechtensteins Staatsoberhaupt, Fürst Hans-Adam II., beurteilt die Rettungsaktionen im Euro-Raum kritisch. Statt marode Staaten mit Krediten zu stützen, müsse man sie pleite gehen lassen, so dass sie durch den Verkauf von Staatsvermögen wieder auf eigene Beine kämen.
In einem am Samstag im Landessender Radio L gesendeten Neujahrs-Interview sagte Fürst Hans Adam II. weiter, er glaube, dass der Euro überleben werde, wie auch der Dollar die verschiedensten Krisen überlebt habe.
Er glaube auch nicht, dass es zu Austritten aus dem Euro-Raum kommen werde. Der Euro werde aber weiter an Wert verlieren - "es sei denn, man entschliesst sich, wirklich eine seriöse Politik zu betreiben und rettet nicht irgendwelche Länder mit Krediten. Dann muss halt ein Staat wie Griechenland oder Irland Staatsvermögen verkaufen".
Diese Staaten müssten im eigenen Haus aufräumen. "Man muss Staaten auch im Euro-Raum pleite gehen lassen, schliesslich hat es in der Geschichte ja immer wieder Staatspleiten gegeben. Mit der jetzt angelaufenen Gelddruckmaschine wird nur die Inflation angeheizt und der Finanzwelt Sand in die Augen gestreut."
Die Verunsicherung im Euro-Raum wirke sich im Übrigen positiv auf den Finanzplatz Liechtenstein aus, sagte der Landesfürst. "Sowohl wirtschaftlich, wie politisch und sozial sind wir mit unserer niedrigen Arbeitslosenquote eine Oase der Stabilität. Wir können darum mit Zuversicht in die Zukunft blicken."

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SDA-ATS