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Warren Buffett hat mit seiner Beteiligungsgesellschaft Berkshire Hathaway im vergangenen Jahr deutlich mehr verdient. Dafür sorgte vor allem die für Buffett lukrative Fusion des Ketchup-Herstellers Heinz mit dem Lebensmittelkonzern Kraft.

Buffett hatte den Mega-Deal gemeinsam mit der Beteiligungsfirma 3G im März auf den Weg gebracht. Berkshire Hathawire profitierte zudem von seinen diversen Firmenbeteiligungen, wie beispielsweise am Eisenbahnunternehmen BNSF. Etwas schlechter lief es hingegen im Versicherungsgeschäft rund um den US-Branchenriesen Geico.

Der Gewinn von Berkshire Hathaway stieg um 21 Prozent auf 24,08 Milliarden Dollar, wie das Unternehmen aus Omaha im US-Bundesstaat Nebraska am Samstag mitteilte. Zum Jahresende konnte Buffett noch einmal deutlich zulegen: Im vierten Quartal kletterte der Gewinn zum Vorjahr um 32 Prozent auf unter dem Strich 5,5 Milliarden Dollar. Es sei ein "gutes" Jahr gewesen, schrieb Buffett in seinem Brief an die Aktionäre.

Der 85-jährige Star-Investor steht seit 51 Jahren an der Spitze von Berkshire Hathaway. Der Konzern ist unter anderem in der Versicherungs-, Energie-, Bahn-, Nahrungsmittel-, Bekleidungs- und Immobilienbranche aktiv. Mehr als 100 Milliarden Dollar sind in Aktien unter anderem von American Express, Coca-Cola und IBM investiert.

Ende 2015 hatte Berkshire Barbestände von knapp 72 Milliarden Dollar. Ein Teil davon wurde zu Jahresbeginn allerdings in die Übernahme des Industriekonzerns Precision Castparts gesteckt. Es ist mit über 30 Milliarden Dollar der bisher grösste Zukauf in der Berkshire-Geschichte.

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SDA-ATS