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Der katalanische Trainer Gabriel Garcia de la Torre, kurz Gabri, hat bei Sion in 4 Tagen noch nichts bewirkt. Gabri realisiert beim 1:5 gegen YB, dass er mit Sion vor einer Herkules-Aufgabe steht.

Gabri (38) muss sich zusammen nehmen, um seiner überforderten Mannschaft nicht zu sehr an den Karren zu fahren. Aber am Resultat führt keine Analyse vorbei. "Und wenn du das Resultat ansiehst, dann ist das eine Katastrophe", so Gabri.

Nicht alles sei aber mies gewesen. Die ersten sieben, acht Minuten gefielen dem neuen Trainer. In dieser Startphase versuchte sein Team, mit Ballbesitz die Partie in den Griff zu bekommen. Gabri: "Aber nach dem ersten Gegentreffer war alles Selbstvertrauen weg. Verschwunden! Nicht mehr da! Danach wurde offensichtlich, wie verunsichert diese Mannschaft nach Bern gereist ist. Wir sind jetzt vor allem sehr traurig."

Gabri gratulierte aber auch den Young Boys. Natürlich habe seine Defensive überhaupt nicht gut ausgesehen, "aber wir dürfen auch nicht vergessen, dass wir gegen die offensiv stärkste Equipe der Liga spielten." Und dann folgten Durchhalteparolen. Seine Mannschaft brauche jetzt vor allem Zeit. Aber er weiss: Zeit ist für Trainer in Sitten ein kostbares Gut. Jedes Spiel sei jetzt wie ein Final. Und ja, er traue der Mannschaft weiter zu, die immens hohen Erwartungen im Wallis zu erfüllen. Gabri: "Wir werden zumindest alles unternehmen, um besser zu werden."

Hütter: "Sion war noch gut bedient!"

Derartige Probleme stellen sich YB's Trainer Adi Hütter nicht. Hütter verteilte seinen Akteuren Komplimente. Sion sei mit nur fünf Gegentoren noch gut bedient gewesen, stellte Hütter fest. "In der Offensive spielten wir unglaublich gut. Unser Umschaltspiel lief hervorragend."

Die anstehenden Aufgaben in der Europa League gegen Dinamo Kiew (am Donnerstag) und in der Meisterschaft in Basel (am nächsten Sonntag) bereiten ihm keine Sorgen.

Der einzige Tolggen im Berner Reinheft war am Sonntag das Gegentor nach 36 Minuten, bei welchem Goalie David von Ballmoos viel zu undezidiert agierte. Schon vorher hatte Hütter seinen Goalie nach einer nicht optimalen Auslösung während des Spiels wachgerüttelt. Hütter: "Junge Spieler machen Fehler. Und sie dürfen auch Fehler machen. Wichtig ist, wie die Mannschaft auf Fehler reagiert. Heute haben wir grandios reagiert. Allerdings habe ich in den letzten zwei Jahren in Bern das auch schon anders erlebt. Im Moment können wir reagieren, weil wir vor Selbstvertrauen strotzen. Und dieses Selbstvertrauen haben wir uns dank guter Resultate und harter Arbeit verdient."

Zur Tabellensituation mit den sieben Punkten Vorsprung auf Basel will sich Hütter nicht gross äussern. Der Fokus richtet sich jetzt auf den Europacup, denn "da wird sich in den nächsten Tagen die Spreu vom Weizen trennen". Und erst nach dem Spiel gegen Kiew will sich Hütter mit Basel und dem Spitzenspiel vom nächsten Sonntag beschäftigen. "Die Tabellensituation ist gut und schön. Aber die Wahrheit wird sich auf dem Platz zeigen."

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SDA-ATS