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Die internationale Gemeinschaft hat sich auch am Dienstag nicht auf eine Flugverbotszone über Libyen einigen können. Während die G8-Staaten in Paris ohne gemeinsame Linie auseinandergingen, drängten Gaddafis Truppen die Aufständischen mit Luftangriffen weiter zurück.

Innerhalb der G8-Gruppe (USA, Japan, Deutschland, Grossbritannien, Frankreich, Italien, Kanada und Russland) drängen insbesondere Frankreich und Grossbritannien auf ein militärisches Vorgehen gegen die Truppen des libyschen Machthabers Muammar al-Gaddafi. Dafür zeichnete sich jedoch bei dem Treffen keine Mehrheit ab.

Auch die beiden Vetomächte im UNO-Sicherheitsrat, USA und Russland, blieben in Paris zurückhaltend. Der deutsche Aussenminister Guido Westerwelle machte nochmals deutlich, dass für Berlin eine Beteiligung an einem Militäreinsatz derzeit nicht infrage komme.

In der Abschlusserklärung warnten die G8-Minister Gaddafi vor "schwerwiegenden Folgen", ohne diese näher auszuführen. Das Thema kommt jetzt erneut vor den UNO-Sicherheitsrat. Dieser hatte sich am Montag erstmals damit befasst, ohne zu Entscheidungen gelangt zu sein. Nun wird auch über weitere Sanktionen gegen Gaddafi beraten.

gime-Truppen kontrollieren Küste

Die Luftwaffe Gaddafis bombardierte unterdessen Rebellenstellungen nahe der ost-libyschen Stadt Adschdabija. Dabei soll es nach verschiedenen Berichten auch mindestens ein Todesopfer gegeben haben.

Die Kämpfe in Libyen konzentrierten sich am Dienstag auf den Küstenabschnitt zwischen Adschdabija und dem 80 Kilometer westlich gelegenen Brega. Gaddafis Luftwaffe bombardierte nach Medienberichten Stellungen bei Adschdabija sowie die Küstenstrasse.

Rebellen waren zuvor in das von Gaddafis Truppen zu Wochenbeginn eingenommene Brega eingesickert. Beide Seiten reklamierten für sich, die Stadt zu kontrollieren.

Mit der Bombardierung von Adschdabija rückte der Krieg allerdings näher an die nur 160 Kilometer nördlich gelegene Rebellen-Hauptstadt Benghasi heran.

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SDA-ATS