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Der Start zum Gasballonrennen Gordon Bennet 2012 in Ebnat-Kappel. (Archivbild)

Keystone/REGINA KUEHNE

(sda-ats)

Das härteste Gasballon-Rennen der Welt ist lanciert: 15'000 Zuschauer verfolgten auf dem Flugplatz Greyerz FR am Freitagabend den Start der 21 Mannschaften aus 13 Ländern zum 61. Gordon-Bennett-Weltcup.

Der Start um 19.30 Uhr sei bei besten Bedingungen abgelaufen, sagten die Organisatoren am Freitagabend gegenüber der Nachrichtenagentur sda. Mit von der Partie war auch der Abenteurer Bertrand Piccard, der aktiv beim Start der Ballone mithalf.

Die Mannschaften versuchen, ohne Zeitlimiten eine möglichst lange Strecke zurückzulegen. Der Wettbewerb kann gut und gerne mehrere Tage und Nächte dauern. Während das Rennen läuft, wird auf dem Flugplatz in Greyerz ein Volksfest rund um das Thema Luftsport veranstaltet.

Schweizer Teams unter den Favoriten

Erwartet wird ein knapper Ausgang. Zu den Favoriten gehören unter anderen das amtierende Doppelweltmeisterteam mit den beiden Thurgauern Kurt Frieden und Pascal Wiprächtiger und die Freiburger Equipe um Nicolas Tièche und Laurent Sciboz, die Vizeweltmeister von 2016.

Die Teams hoben eines nach dem anderen zu den Klängen ihrer jeweiligen Nationalhymnen ab. Die Startreihenfolge wurde ausgelöst. Sciboz und Tièche machten sich als Zehnte auf den Weg, Frieden und Witprächtiger als 18. und den Abschluss machten die beiden Zürcher Walter Gschwendtner und Max Krebs.

Der Wettbewerb wurde erstmals 1906 in Frankreich ausgetragen. Die Regeln haben sich seither nicht verändert. Die Schweiz war schon zweimal Gastgeberin. Der Gordon-Bennett-Weltcup geht auf den amerikanischen Zeitungsverleger und Sportfan James Gordon Bennett Junior (1841-1918) zurück.

Die meisten Siege, nämlich deren neun, hat bis heute das französische Team von Vincent Leys eingefahren. Mit 3400 Kilometern in fast 65 Stunden halten die Belgier Bob Berben und Benoît Simeon den Entfernungsrekord.

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SDA-ATS