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Kaum ein Jahr nach der Dekotierung kehrt der Flugzeugcaterer Gategroup an die Schweizer Börse zurück. (Archiv)

KEYSTONE/WALTER BIERI

(sda-ats)

Nun sind die Pläne gemacht: Gategroup kehrt zurück an die Schweizer Börse. Der Börsengang soll Ende des ersten Quartals oder im zweiten Quartal stattfinden. Dann wird die Besitzerin, der chinesische Konzern HNA 65 Prozent seines Anteils an Gategroup verkaufen.

Zudem erhöht Gategroup sein Kapital; die entsprechenden Aktien werden ebenfalls verkauft. Der erwartete Erlös daraus beträgt 350 Millionen Franken und soll in die Kassen von Gategroup fliessen, wie Gategroup am Dienstag mitteilte. Das Geld soll für den Kauf der restlichen Anteile der Bordverpflegungseinheit Servair von Air France-KLM, die teilweise Finanzierung von Pensionsplänen und andere Unternehmenszwecke verwendet werden.

Die Ankündigung des Börsengangs war bereits erwartet worden. Gategroup hatte im November bestätigt, dass HNA einen entsprechenden Schritt prüfe. HNA sitzt bekanntlich nach einer grossen Einkaufstour auf einem riesigen Schuldenberg.

Deswegen und wegen seiner undurchsichtigen Eigentümerstruktur hat der Konzern derzeit einen schweren Stand. Mit Verkäufen will der chinesische Mischkonzern wieder zu Geld kommen. HNA will bei Gategroup aber ein langfristiger Ankeraktionär bleiben, wie aus der Mitteilung hervorgeht.

HNA hatte den Flugzeugcaterer 2016 für 1,4 Milliarden Dollar übernommen. Die Aktien sind erst vor knapp einem Jahr, Ende April 2017, von der Schweizer Börse SIX dekotiert worden.

Gategroup hat vor wenigen Tagen für 2017 saftige Umsatz- und Gewinnzuwächse bekannt gegeben. Der Umsatz stieg um 35 Prozent auf 4,6 Milliarden Franken, der Gewinn um über das Doppelte auf 85,2 Millionen Franken.

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SDA-ATS