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Der Sanitärtechnikkonzern Geberit erfreut sich derzeit einer guten Geschäftslage: Betriebsergebnis und Reingewinn kletterten im ersten Quartal um 6,2 respektive um 7,5 Prozent nach oben, die Umsätze legten um 2,4 Prozent auf 582,6 Mio. Fr. zu. Der Ausblick für das Gesamtjahr bleibt trotzdem verhalten.

Insbesondere das Insourcing, also die Wiedereingliederung des Dusch- und WC-Geschäfts in den Konzern, habe sich positiv auf die Zahlen ausgewirkt, teilte Geberit am Dienstag mit. Auch der tiefere Warenaufwand und geringere Marketingaufwendungen hätten ihren Teil dazu beigetragen. So resultierte ein Betriebsergebnis von 137 Mio. Franken, unter dem Strich blieben 118,8 Mio. Fr. als Gewinn übrig.

Beim Umsatz legte die Hauptregion Europa währungsbereinigt um 1,3 Prozent zu, wobei sich die einzelnen Märkte laut Geberit sehr unterschiedlich entwickelten. Die Region Nahost/Afrika verzeichnete ein Plus von 22,8 Prozent, wohingegen Amerika wegen der nach wie vor schwachen Baukonjunktur im öffentlichen Bereich ein Minus von 9,9 Prozent verbuchte. In Fernost/Pazifik gingen die Verkäufe um 8,4 Prozent zurück.

Mehr Personalaufwand und höhere Energiekosten

Belastend hätten sich insbesondere höhere Preisnachlässe für die Kunden ausgewirkt, erklärte Geberit weiter. Auch der Personalaufwand sei im Verhältnis zum Umsatz überproportional stark angestiegen.

Der Konzern begründet dies mit dem grösser gewordenen Personalbestand (Ende 2012: 6134 Angestellte), mit Gehaltserhöhungen sowie zusätzlichen Aufwendungen für die Weiterbildung der Mitarbeiter. Ebenfalls stark gewachsen seien die Energiekosten.

Ausblick verhalten

Für das Gesamtjahr 2013 geht der Sanitärtechniker davon aus, dass er wiederum "solide Ergebnisse" erwirtschaften wird. Angesichts der anhaltenden Herausforderungen in der Bauindustrie und den wirtschaftlichen Unsicherheiten bleibe die Lage aber angespannt.

Nordamerika etwa werde durch einen Aufschwung im Wohnungsbau geprägt sein, wogegen die öffentlichen Ausgaben für Bauprojekte weiter zurückgehen dürften, orakelt Geberit im Communiqué.

"Robuste Entwicklung" in der Schweiz

"Für die Märkte Deutschland, Schweiz, und Österreich ist mit einer robusten Entwicklung im Gesamtjahr zu rechnen", sagte Verwaltungsrats-Präsident und Konzernchef Albert Baehny am Dienstag an einer Telefonkonferenz und bestätigte damit Aussagen vom März. Ähnlich sieht er die Entwicklung auch für Norwegen oder Russland.

Eine unsichere Entwicklung erwartet Baehny hingegen in den Märkten Belgien, Dänemark, Schweden oder Finnland und eine eher schwache Entwicklung in Ländern wie Spanien, Frankreich, Italien, den Niederlanden oder Portugal.

Aktienpapiere gewinnen an Wert

An der Schweizer Börse reagierten die Anleger positiv auf die Quartalszahlen. Bis um 10.25 Uhr legte der Aktienkurs des Konzerns um rund 0,9 Prozent zu.

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SDA-ATS