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Nach dem Ausbruch von zwei Straftätern haben in Belgien hunderte Gefängniswärter vorübergehend die Arbeit niedergelegt. Die Behörden schickten am Samstag 275 Polizisten in die Haftanstalten im südlichen Landesteil Wallonien, um die Wärter-Aufgaben zu übernehmen.

Es habe in 13 Gefängnissen spontane Streiks gegeben, berichtete die belgische Nachrichtenagentur Belga. Der Protest der Aufseher richtete sich gegen die ihrer Meinung nach unzureichenden Sicherheitsmassnahmen zum Schutz der Mitarbeiter. Im der Region Flandern beteiligten sich die Aufseher nicht.

Am Freitagabend waren zwei Straftäter aus einer Haftanstalt im südbelgischen Arlon nahe der luxemburgischen Grenze geflüchtet. Die beiden Männer hatten bei einem Hofgang zwei Wärter mit Messern bedroht und in ihre Gewalt gebracht. Dabei verletzten sie einen der Aufseher im Gesicht, den anderen am Hals, berichtete Belga.

In Belgien kommt es immer wieder zu Streiks des Wachpersonals, weil die Gefängnisse chronisch überfüllt sind. Die Gewerkschaft der Strafvollzugsbeamten fordert bessere Ausrüstung und bessere Arbeitsbedingungen für das Wachpersonal.

SDA-ATS