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Das 47. Montreux Jazz Festival und damit die erste Ausgabe seit dem Tod von Mitbegründer Claude Nobs ist Geschichte. Die Organisatoren zogen am Sonntagnachmittag eine positive Bilanz: Geschätzte 250'000 Musikfans hätten das 18-tägige Festival besucht, teilten sie mit.

Zufrieden zeigte sich das Team um Nobs-Nachfolger Mathieu Jaton in einem Communiqué vom Sonntagnachmittag sowohl mit den bezahlten Konzerten als auch den zahlreichen Gratisveranstaltungen. Das Auditorium Stravinski, in dem etwa Prince, Sting oder Leonard Cohen auftraten, sei an elf Abenden ausverkauft gewesen.

Nicht zuletzt habe sicherlich auch das besonders milde Wetter dazu beigetragen, dass gerade die neu gestalteten Uferanlagen sehr gut besucht gewesen seien. Das diesjährige Budget betrug 25 Millionen Franken - drei Millionen mehr als im Jahr zuvor.

Zu Ehren des im Januar verstorbenen Nobs tauften am Freitag die Behörden der Stadt die Eingangsstrasse von Montreux auf dem Abschnitt zwischen der Grand-Rue und dem "Royal Plaza" auf "Avenue Claude Nobs".

Überschattet worden war das Festival Mitte der Woche von einem Faux-Pas eines jungen Grafikers, der für ein Inserat im Programmheft das Foto eines in Frankreich ermordeten Kindes verwendet hatte. Die Familie des 1984 umgekommenen Knaben drohte dem Festival mit einer Anzeige.

Wie die Organisatoren ankündigten, wird das nächste Montreux Jazz Festival zwischen dem 4. und 19. Juli 2014 stattfinden.

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SDA-ATS