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Pakistanische Sicherheitsverantwortliche untersuchen den Tatort eines Autobombenanschlags in der Provinzhauptstadt Quetta, bei dem mindestens 13 Menschen getötet wurden.

KEYSTONE/EPA/JAMAL TARAQAI

(sda-ats)

Blutiger Freitag in Pakistan: Bei drei Bombenanschlägen im Süden und im Nordwesten des Landes sind binnen weniger Stunden mindestens 38 Menschen getötet und 96 weitere verletzt worden.

Am frühen Abend explodierten kurz hintereinander zwei Bomben an einem belebten Markt in der Stadt Parachinar in den Stammesgebieten in Nordwestpakistan.

Der Doppelanschlag richtete sich offenbar gegen Schiiten. Ein Abgeordneter aus der Gegend, Ali Hussain, sagte, die Bomben seien kurz nach der Auflösung einer schiitischen Prozession explodiert.

Parachinar in der Kurram Agency, einem halbautonomen Territorium an der Grenze zu Afghanistan, ist mehrheitlich von Schiiten bewohnt und oft Ziel von Anschlägen sunnitischer Extremisten. Der neue Anschlag war der dritte in der Stadt seit Jahresbeginn.

Wer hinter der Tat steckte, blieb zunächst unklar. Einen ähnlichen Angriff in Parachinar Ende März mit 24 Toten und 108 Verletzen hatte die sunnitische Jamaat ul-Ahrar, eine der aktivsten und brutalsten Extremistengruppen des Landes, für sich reklamiert. Die Gruppe hatte damals mehr Anschläge auf Schiiten angekündigt.

Jamaat ul-Ahrar hatte bereits am Freitagmorgen einen Autobombenanschlag in der südpakistanischen Provinz Baluchistan für sich reklamiert. 13 Menschen waren getötet und 16 verletzt worden. Die Bombe explodierte zwischen einer Schule und einer Polizeistation.

SDA-ATS