Externer Inhalt

Den folgenden Inhalt übernehmen wir von externen Partnern. Wir können nicht garantieren, dass dieser Inhalt barrierefrei dargestellt wird.

Der Schweiz bietet sich in der EM-Kampagne die Chance zur Trendwende. Für eine bessere Ausgangslage benötigt Vladimir Petkovics Equipe heute einen Sieg gegen den Aussenseiter Litauen.

Bei einem Blick auf die Zwischenbilanz der EM-Ausscheidung fällt auf, dass sich auch WM-Teilnehmer mit prominenteren Namen überraschend schwertun: Weltmeister Deutschland, Holland, Portugal oder die Belgier. So unkompliziert wird die Qualifikations-Kampagne wohl selbst für einige Vertreter aus der Beletage nicht verlaufen.

Derweil in der holländischen Szene Aufruhr herrscht und panischer Aktionismus droht, bevorzugen die Schweizer Verantwortlichen den verbalen Flachpass. Sie halt eine rasche Trendwende für viel wahrscheinlicher als eine weitere Enttäuschung. Eine Trainerdebatte ist beim SFV nach lediglich drei Spieltagen undenkbar.

Das womöglich bemerkenswerteste Zitat zahlloser Wortmeldungen in der Vorbereitungswoche in Feusisberg stammt von Valon Behrami: "Keiner von uns sollte glauben, wir seien besser, als wir wirklich sind." Der Hamburger Vorarbeiter hält wenig von euphorischen Prognosen, sondern beschränkt sich auf das Wesentliche: "Wir müssen Litauen schlagen, basta."

Er spricht von den Boni, die sie bereits verspielt hätten, und meint das 0:2 beim Auftakt in Basel gegen England und das 0:1 in Slowenien. "Viel Spielraum bleibt nicht mehr übrig." Das Team von Roy Hodgson ist derzeit nicht (mehr) in Reichweite. Slowenien und Litauen (je sechs Punkte) haben sich vor der Nummer 12 des FIFA-Rankings positioniert. Nur das positive Ergebnis gegen den internationalen Nonvaleur San Marino hat die SFV-Auswahl momentan vorzuweisen.

Obschon der nächste Kontrahent von Shaqiri und Co. eher der dritten als der zweiten Kategorie Europas zuzurechnen ist, müssen die Schweizer in St. Gallen mit harter Gegenwehr rechnen. Die Osteuropäer bewegen im Angriff zwar oft nur wenig, in der eigenen Zone hingegen sind sie zäh und nur selten einfach auszumanövrieren. In den letzten 24 Monaten bezog die frühere Sowjet-Republik nur zwei Niederlagen mit mehr als einem Tor Unterschied.

Im Vorfeld sprach der frühere HSV-Professional Valdas Ivanauskas der Formation Litauens sämtliche Qualität ab und kritisierte das tiefe Level der Klubteams. Seine Einschätzung ist zu relativieren. Die Landesauswahl wird zu 80 Prozent aus Akteuren gebildet, die in Rumänien, Polen, Israel, Deutschland und in England engagiert sind. Der Keeper Giedrius Arlauskis, die Nummer 1 von Steaua Bukarest, gehört gar der oberen Tableauhälfte der europäischen Torhüter an.

Neuer Inhalt

Horizontal Line


subscription form Deutsch

Aufruf, den Newsletter von swissinfo.ch zu abonnieren

Melden Sie sich für unseren Newsletter an und Sie erhalten die Top-Geschichten von swissinfo.ch direkt in Ihre Mailbox.










SDA-ATS