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Die Staatsanwaltschaft Aargau hat gegen zwei Verantwortliche der ASE Investment mit Büro in Frick AG ein Strafverfahren wegen Urkundenfälschung und weiterer Vermögensdelikte eröffnet. Eine Person sitzt in Untersuchungshaft. Über 500 Anleger bangen um ihr Geld. Die Finanzmarktaufsicht wurde aktiv.

Das Zwangsmassnahmengericht habe die Untersuchungshaft am Dienstag angeordnet, sagte Elisabeth Strebel, Mediensprecherin der Staatsanwaltschaft Aargau, am Donnerstag auf Anfrage der Nachrichtenagentur sda. Sie bestätigte entsprechende Berichte des Webportals "OnlineReports" und der "Neuen Fricktaler Zeitung".

Die ASE Investment AG verfügt in Frick über Büroräumlichkeiten. Der Rechtssitz der Aktiengesellschaft ist Engelberg OW. Die Firma verspricht auf ihrer Website "lukrative Anlagemöglichkeiten".

Finanzmarktaufsicht schreitet ein

Auch die Eidgenössische Finanzmarktaufsicht (Finma) ist aktiv geworden. Es werde abgeklärt, ob die ASE Investment ohne die notwendige Bewilligung Effektenhandel betrieben habe, sagte Finma-Mediensprecher Tobias Lux auf Anfrage.

Über 500 Kunden seien betroffen. Über die Höhe der investierten Gelder könnten derzeit keine Angaben gemacht werden, hielt Lux fest.

Die Finma unterstellte die ASE Investment am 12. April einem Untersuchungsbeauftragten. Dieser wurde ermächtigt, allein für die Gesellschaft zu handeln.

Den bisherigen Organen wurde gleichzeitig untersagt, ohne Zustimmung der Untersuchungsbeauftragten weitere Rechtshandlungen vorzunehmen. Mit der Aufgabe wurde das auf Konkursverwaltungen und Sachwalter-Mandate spezialisierte Unternehmen Transliq AG in Bern betraut.

SDA-ATS