Externer Inhalt

Den folgenden Inhalt übernehmen wir von externen Partnern. Wir können nicht garantieren, dass dieser Inhalt barrierefrei dargestellt wird.

Das Projekt eines Regionalen Naturparks im Kanton Schwyz steht im Gegenwind. Nach Steinerberg und Riemenstalden hat am Freitagabend mit Alpthal die dritte Gemeinde das Projekt abgelehnt. Laut Gemeinde-Vizepräsident Adrian Fässler fiel der Entscheid einstimmig.

Das Projekt des Naturparkes erstreckt sich über 14 Gemeinden und 562 km2. Nach den drei ersten Abstimmungen an Gemeindeversammlungen schrumpft nun der Park. Und auch in den anderen Gemeinden, wo die Entscheide bevorstehen, gibt es eine starke Opposition. Befürchtet werden einschränkende Nutzungen und Vorschriften und fehlende Mitsprachemöglichkeiten.

Die Initianten des Naturparks wollen aber erst nach Vorliegen der Entscheide aller beteiligten Gemeinden über die Umsetzung entscheiden. Vom Bund vorgeschrieben ist eine Mindestgrösse von 100 km2.

Auch stellt sich die Frage, ob allenfalls ein nicht zusammenhängendes Gebiet als Naturpark realisiert werden kann. Schon jetzt steht fest, dass das Bergsturzgebiet Goldau vom restlichen Park getrennt ist, weil die verbindende Gemeinde Steinerberg das Projekt abgelehnt hat.

Der nächste Entscheid fällt am 6. Mai an der Gemeindeversammlung von Illgau. Danach folgen am 17. Juni die Urnenabstimmungen in zehn Gemeinden. Bei diesen Abstimmungen geht es vorerst um eine vierjährige Errichtungsphase (2013-2016).

SDA-ATS