Externer Inhalt

Den folgenden Inhalt übernehmen wir von externen Partnern. Wir können nicht garantieren, dass dieser Inhalt barrierefrei dargestellt wird.

Im US-Bundesstaat Georgia ist eine dramatische Geiselnahme unblutig zu Ende gegangen. Ein mutmasslicher Polizistenmörder liess am Freitag zunächst schrittweise alle neun Geiseln frei und wurde dann von schwerbewaffneten Polizisten überwältigt.

Polizisten umstellten einen Wohnblock nahe des Campus der Universität Georgia im Süden der USA, in dem der 33-Jährige sich mit seinen Geiseln verschanzt hatte. Zunächst liess er vier Geiseln frei, wie die Behörden mitteilten.

Den ganzen Tag über stand er in Kontakt mit der Polizei. Offenbar verlangte er die Anwesenheit von Medien, bevor er sich stellte, weil er fürchtete, sonst von Polizisten erschossen zu werden. Die Beamten versicherten ihm vor laufenden Kameras, ihm werde nichts geschehen. Auch seine Mutter bat ihn, sich zu stellen.

Schliesslich liess der Geiselnehmer die letzten fünf Geiseln frei. Polizisten erstürmten daraufhin die Wohnung und führten den Mann mit Handschellen ab. Über die Zahl der Geiseln hatte es zunächst widersprüchliche Angaben gegeben, mal war von acht, mal von neun Geiseln die Rede gewesen.

Polizist erschossen

Der Geiselnehmer soll am Dienstag gemeinsam mit Komplizen ein Auto gestohlen und dabei den Besitzer des Wagens überwältigt, gefesselt und in den Kofferraum eingesperrt. Der Mann konnte sich aber befreien und die Polizei alarmieren.

Als Beamte den Angreifer stellen wollten, erschoss dieser einen 34 Jahre alten Polizisten. Zeugen sagte aus, der 33-Jährige sei auf einem Parkplatz auf das ankommende Polizeiauto zugerannt und habe das Feuer eröffnet. Als ein zweites Polizeiauto ankam, schoss er auch auf dieses und verletzte einen Polizisten im Gesicht. Der getötete Polizist hinterlässt zwei Kinder.

Der Geiselnehmer verbrachte bereits elf Jahre im Gefängnis, weil er einen Pizzakurier überfiel. Damals erbeutete er drei Dollar.

Neuer Inhalt

Horizontal Line


subscription form Deutsch

Aufruf, den Newsletter von swissinfo.ch zu abonnieren

Melden Sie sich für unseren Newsletter an und Sie erhalten die Top-Geschichten von swissinfo.ch direkt in Ihre Mailbox.

swissinfo DE

Aufruf, der Facebook-Seite von swissinfo.ch beizutreten

Treten Sie unserer Facebook Seite auf Deutsch bei!

SDA-ATS