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Auf Bankkonten in Lugano sollen mehrere Millionen Euro veruntreute Parteigelder von Italiens rechtspopulistischer Oppositionspartei Lega Nord geflossen sein. Empfängerin des Geldes war eine Luganeser Gesellschaft, die am 29. März Konkurs angemeldet hat.

Dies teilten am Montag in Mailand die mit der Untersuchung betrauten italienischen Staatsanwälte mit. Die GmbH in Lugano habe unter dem Deckmantel von Bau- und Gipserarbeiten operiert. Auf ihre Spur kamen die Ermittler bei der Auswertung von tausenden in der Lega-Zentrale beschlagnahmter Dokumente.

Die Gesellschaft stand im Besitz des ehemaligen Schatzmeisters der Lega Nord, Francesco Belsito, der als Drahtzieher im Skandal gilt. Dessen Anwalt soll als Mittelsmann fungiert haben.

Auf die Konten der Gesellschaft sollen Millionen aus den Kassen der Lega Nord geflossen sein sollen. Dabei soll es sich um veruntreute Gelder handeln, welche die Lega als Rückerstattung für Wahlkampfspesen erhalten haben soll.

Die italienischen Ermittler kündigten an, sie würden in den nächsten Tagen nach Lugano reisen. Die Tessiner Staatsanwaltschaft wollte sich am Montag auf Anfrage der Nachrichtenagentur sda zur Angelegenheit nicht äussern,

SDA-ATS