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Am 5. Spieltag der WM-Ausscheidung setzt Vladimir Petkovic in Genf gegen Lettland auf Erfahrung und Kontinuität. Im Schnitt bringen die Schweizer 48 Länderspiele auf den Platz.

Nach den verletzungsbedingten Ausfällen von Aussenverteidiger Ricardo Rodriguez und Valon Behrami, dem Standardpartner Xhakas im defensiven Mittelfeld, waren mit Blick auf die Startformation im Prinzip nur zwei Fragen offen. Petkovic hat sich für naheliegende Lösungen und gegen Experimente entschieden: Die beiden Ligue-1-Professionals Jacques François Moubandje (Toulouse) und Gelson Fernandes (Rennes) rücken unter die ersten elf vor.

Moubandje kommt im Nationalteam im Normalfall wenig zum Zug - in den letzten sechs Pflichtspielen während keiner Minute, an der EM gehörte er ohne Spielzeit zum Kader. Im Stade de Genève erhielt der frühere Servettien im linken defensiven Couloir nun aber den Vorzug vor dem Basler Michael Lang, der im SFV-Camp mehrfach auf der linken Seite trainiert hatte.

Im Zentrum gewichtet der Schweizer Coach die Erfahrung um einen Tick höher als die übrigen Eindrücke. Gelson Fernandes gehört seit Jahren zumindest neben dem Terrain zum Kern der Equipe. Ein Debüt von Remo Freuler, in Bergamo seit Monaten wichtige Figur eines erstaunlichen Serie-A-Emporkömmlings, kam für Petkovic zumindest von Beginn weg noch nicht infrage.

Wie erwartet wird Xherdan Shaqiri nach rund achtwöchigem Klub-Timeout auf den Rasen zurückkehren; im Sturm beginnt der Frankfurter Haris Seferovic, in der Bundesliga seit November torlos, in der WM-Qualifikation in vier Partien immerhin mit zwei Skorerpunkten.

Schweiz - Lettland. - 18 Uhr.

Schweizer Startformation: Sommer (Mönchengladbach); Lichtsteiner (Juventus Turin), Schär (Hoffenheim) , Djourou (Hamburg), Moubandje (Toulouse); Gelson Fernandes (Rennes), Xhaka (Arsenal); Shaqiri (Stoke), Dzemaili (Bologna), Mehmedi (Leverkusen); Seferovic (Frankfurt).

SDA-ATS

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