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Gemälde von Francis Bacon für 24 Millionen Franken versteigert

Ein Ölgemälde des berühmten irischen Malers Francis Bacon hat in London für umgerechnet etwa 24 Millionen Franken den Besitzer gewechselt.

Das vom Auktionshaus Christie's als "fesselnde und dunkle Beobachtung des Machtverlusts" beschriebene Bild namens "Study for a Portrait" aus dem Jahr 1953 brachte damit am Dienstag umgerechnet neun Millionen Franken mehr ein als erwartet. Das zwei mal 1,40 Meter grosse Gemälde wurde von einem anonymen Bieter erworben.

Bei der Versteigerung wurde auch ein Andy-Warhol-Bild von Mao Tse-tung aus dem Jahr 1973 für umgerechnet 9,5 Millionen Franken verkauft. Insgesamt brachte die Versteigerung von Nachkriegs- und zeitgenössischer Kunst 105 Millionen Franken ein.

Der für Bacons Gemälde erzielte Preis war der zweithöchste, der bei einer Christie's-Auktion in dem Segment je erzielt wurde. Den Rekord hält weiterhin das ebenfalls von Bacon stammende Bild "Triptych", das im Jahr 2008 für damals 52 Millionen Franken (heute 35 Millionen) den Besitzer wechselte.

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