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Die Stadt Genf will ein umstrittenes Mahnmal, das an den Völkermord an den Armeniern erinnern soll, im Park des Museums Ariana nahe der UNO aufstellen. Die Baubewilligung steht noch aus. Das Projekt stiess bei türkischen Organisationen in der Schweiz bereits auf Empörung und Unverständnis.

Die Türkei sieht die tragischen Ereignisse während des Ersten Weltkriegs bis heute nicht als Völkermord an. Das Genfer Stadtparlament anerkannte jedoch den Massenmord an Armeniern 1915 durch die Türken als Völkermord.

Das Parlament stimmte dem Projekt 2008 zu. Als Mahnmal sollen neun Laternen im Stil 1920er-Jahre aufgestellt werden. Anstatt einer Glühbirne hängen Tränen aus Stahl herunter. Ursprünglich sollten die Laternen auf der Bastion Saint-Antoine aufgestellt werden.

Ungefähr 15 Orte seien in Erwägung gezogen worden, doch die Wahl sei schliesslich auf den Park des Museums Ariana gefallen, sagte am Montag ein Mediensprecher der Stadt Genf der Nachrichtenagentur sda. Er bestätigte damit einen Bericht der "Neuen Zürcher Zeitung" vom Samstag. Der Ball liegt nun beim Kanton Genf, der über die Baubewilligung entscheiden muss.

SDA-ATS