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Genf - Die Genfer Kantonalbank (BCGE) weist für das erste Halbjahr einen Gewinnrückgang um 17,1 Prozent auf 31,3 Mio. Fr. aus. Grund sind Kosten für den beschleunigten Transfer der IT-Infrastruktur.
Im Mai habe die BCGE den Wechsel zu Swisscom/Comit beschlossen, nun bestehe ein Rechtsstreit mit IBM, heisst es im Communiqué der Bank vom Dienstag. Ein Grossteil des Projektes werde durch Bezug von 15 Mio. Fr. aus den Reserven für allgemeine Bankrisiken finanziert.
Der Betriebsaufwand erhöhte sich wegen der ausserordentlichen Kosten um 4,9 Prozent auf 111,8 Mio. Franken. Der ordentliche Aufwand sei mit einer Zunahme um 1,5 Prozent auf 108,2 Mio. Fr. unter Kontrolle, heisst es. Das Kernkapital der Staatsbank (Tier 1) verschlechterte sich leicht von 10,3 auf 9,7 Prozent.
Im Kerngeschäft konnte die Kantonalbank zulegen. Im Kommissions- und Dienstleistungsgeschäft verbuchte sie mit 57 Mio. Fr. (+30,5 Prozent) sogar einen neuen Rekord. Trotz enger Margen stieg der Zinserfolg um 4,1 Prozent auf 97,7 Mio. Franken.
Die BCGE gewährte angesichts der hohen Nachfrage wegen der allgemein tiefen Zinsen viele neue Hypotheken. Gesamthaft nahmen diese Baukredite um 3,5 Prozent auf 7,87 Mrd. Fr. zu. Die Vergabe sei selektiv erfolgt, schreibt die Bank, die vor Jahren wegen fauler Hypothekenkredite hatte vom Staat gerettet werden müssen.
Während die Kundenausleihungen dagegen abnahmen und die verwalteten Vermögen stagnierten, weitete sich die Bilanzsumme um 0,4 Prozent auf gut 14,1 Mrd. Fr. aus. Für das Gesamtjahr erwartet die Bank nach der Verschlechterung in den ersten sechs Monaten keine Gewinnsteigerung. Der Transfer der IT-Infrastruktur soll noch 2010 abgeschlossen werden.

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SDA-ATS