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Präsident Giorgi Margwelaschwili (M) legte auf einem Friedhof bei Tiflis einen Kranz zum Gedenken an die getöteten georgischen Soldaten nieder.

KEYSTONE/EPA/ZURAB KURTSIKIDZE

(sda-ats)

Georgien hat am Mittwoch der Opfer des Krieges mit Russland vor zehn Jahren gedacht. Die georgischen Fahnen wurden vor Regierungsgebäuden auf Halbmast gesetzt.

Präsident Giorgi Margwelaschwili legte auf einem Friedhof in der Nähe der Hauptstadt Tiflis einen Kranz zum Gedenken an die getöteten georgischen Soldaten nieder. Insgesamt wurden in dem Konflikt mehr als 800 Menschen getötet, 1700 verletzte und 120'000 vertrieben.

Staatschef Margwelaschwili hob hervor, dass "die Wiedervereinigung unseres Landes nicht fern ist". Er bezog sich damit auf die russische Militärpräsenz in den Provinzen Südossetien und Abchasien, die von den USA und anderen westlichen Ländern als georgisches Territorium angesehen werden.

Der georgische Präsident hatte dies bereits am Dienstag als "Besatzung und einen krassen Verstoss gegen das Völkerrecht" verurteilt.

Russland hatte am 8. August 2008 in den Georgien-Konflikt auf Seiten der abtrünnigen Provinz Südossetien eingegriffen und die georgische Armee innerhalb von fünf Tagen überrannt. Die französische EU-Ratspräsidentschaft vermittelte einen Waffenstillstand.

Anschliessend anerkannte Moskau Südossetien und die ebenfalls abtrünnige georgische Provinz Abchasien als unabhängig an. Russland unterhält in Südossetien und Abchasien nach wie vor eine bedeutende Militärpräsenz.

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