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Gericht spricht Opfern des Hurrikans "Katrina" Entschädigung zu

Dieser Inhalt wurde am 19. November 2009 - 11:46 publiziert
(Keystone-SDA)

Washington/Hamburg - Juristischer Erfolg für Opfer des Hurrikans "Katrina": Ein US-Bezirksgericht hat fünf Klägern eine Entschädigung von 720'000 Dollar zugesprochen.
Richter Stanwood R. Duval machte am Mittwoch das Ingenieurkorps der US-Streitkräfte für die zerstörerischen Überflutungen von New Orleans nach dem Wirbelsturm verantwortlich.
Das Korps sei für den Bau eines Abflusskanals verantwortlich gewesen, habe diesen aber nicht ausreichend gewartet, so dass "Katrina" freie Bahn gehabt habe, sagte Duval nach Angaben der Finanznachrichtenagentur Bloomberg.
Die Entscheidung könnte einen Präzedenzfall schaffen. Anwälte sagten, das Urteil könne zu Klagen von mehr als 100'000 Anwohnern und Geschäftsleute führen.
"Katrina" wütete im August 2005 in den US-Bundesstaaten Louisiana, Mississippi, Florida, Georgia und Alabama und tötete mehr als 1800 Menschen. Etwa 1,3 Millionen Menschen entlang der US-Golfküste verloren ihre Existenz. Mit 125 Milliarden Dollar Gesamtschaden ist "Katrina" der bislang zerstörerischste Sturm.

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