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Am Dienstag konnten Fans neue Songs des verstorbenen Musikers vorbestellen, einen Tag später stoppte ein Gericht die Veröffentlichung der Stücke: Der Streit um den Nachlass von Prince ist in vollem Gange. (Archivbild)

Keystone/AP/LIU HEUNG SHING

(sda-ats)

Die geplante Veröffentlichung von bisher unveröffentlichten Songs des verstorbenen Popstars Prince ist gerichtlich gestoppt worden. Das berichtete das US-Promiportal "TMZ.com" am Mittwochabend unter Berufung auf Gerichtsdokumente.

Ein US-Bundesrichter habe auf Antrag des Nachlassverwalters eine einstweilige Verfügung erlassen, wonach das Kurzalbum mit dem Titel "Deliverance" ("Befreiung") nicht wie geplant am Freitag auf den Markt gebracht werden darf.

Der Produzent George Ian Boxill wollte am ersten Todestag des Künstlers sechs neue Songs veröffentlichen. Das Gericht allerdings stellte fest, Boxill habe augenscheinlich nicht das Recht dazu. Der Richter bezog sich nach dem Bericht auf eine Vertraulichkeitsvereinbarung, die der Produzent unterschrieb, als er vor mehr als zehn Jahren mit Prince zusammenarbeitete.

Das Album, das schon von mehreren Millionen Fans vorbestellt worden ist, kann zurzeit nicht mehr geordert werden, die betreffende Internetseite ist aus dem Angebot von iTunes verschwunden. Mit der Vorbestellung war allerdings automatisch der Titelsong "Deliverance" zum Download bereitgestellt worden, was viele genutzt haben dürften. Auch bei Amazon ist "Deliverance" nicht mehr zu finden.

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SDA-ATS