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Naturereignisse wie Hochwasser, Murgänge und Felsstürze haben 2012 in der Schweiz ein Sachschaden von nur gerade 40 Millionen Franken verursacht. Aussergewöhnlich hoch war die Zahl der Todesopfer. Fünf Menschen kamen durch Steinschlag und Felssturz ums Leben.

Noch nie seien aufgrund solcher Sturzereignisse derart viele Todesfälle in einem Jahr registriert worden, teilte die Eidgenössische Forschungsanstalt für Wald, Schnee und Landschaft (WSL) am Donnerstag mit.

Die Schadensumme liegt hingegen gemäss der WSL-Unwetterdatenbank klar unter dem langjährigen Durchschnitt von 329 Millionen Franken. Bereits 2011 war mit knapp 120 Millionen Franken ein schadenarmes Jahr. Die teuersten Schadensjahre waren mit rund 1,8 Milliarden bzw. über 3 Milliarden Franken 1987 und 2005.

Hochwasser und Murgänge machten 2012 mit rund 28 Millionen Franken den grössten Anteil an den Gesamtkosten aus. Die im Rückblick vergleichsweise hohen Schäden durch Steinschlag, Fels- und Bergsturz (10 Millionen Franken) werden vom WSL vorab auf die Ereignisse an der Gotthardstrecke in Uri zurückgeführt.

Kanton Uri stark betroffen

Erd- und Gesteinsmassen gingen dort bei Gurtnellen im Verlauf des Jahres gleich drei Mal auf die Bahngeleise nieder, am 7. März, am 5. Juni und am 13. November. Im Juni kam bei Hangsicherungsarbeiten ein Bauarbeiter ums Leben, zwei weitere wurden mittelschwer verletzt.

In Tschlin GR verschütteten Felsbrocken am 30. März einen Car und einen Personenwagen. Der Buschauffeur, der alleine unterwegs war, wurde tödlich verletzt. Drei weitere Personen fanden 2012 bei Steinschlägen in Saint-Gingolph VS und am Säntis in Appenzell AR den Tod.

Etwa 40 Prozent aller Sachschäden entstanden 2012 nach starken Gewittern. So wurden am 28. Juli Keller und Strassen in der Region Frenkendorf BL überflutet. Am 20. August beschädigten kräftige Gewitterschauer in und um Zollbrück BE über 100 Gebäude.

Ein knappes Drittel der Gesamtschäden wurde durch Dauerregen verursacht, beispielsweise am 9. und 10. Oktober in Aargau, Basel-Landschaft, Luzern, Schwyz und Zürich. Am 10. November traf es insbesondere das Waadtland, wo unter anderem ein Herrenhaus in Rolle mitsamt einer wertvollen Autosammlung überflutet wurden.

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SDA-ATS