Externer Inhalt

Den folgenden Inhalt übernehmen wir von externen Partnern. Wir können nicht garantieren, dass dieser Inhalt barrierefrei dargestellt wird.

Ohne Ergebnis: Medienleute warten vor Stormont Castle, wo DUP und Sinn Fein Koalitionsverhandlungen führten.

KEYSTONE/EPA/PAUL MCERLANE

(sda-ats)

In Nordirland sind die Gespräche zur Bildung einer neuen Einheitsregierung aus Protestanten und Katholiken vorerst gescheitert. Auch ein Treffen am Dienstag brachte keinen Durchbruch, nachdem schon in der vergangenen Woche eine Frist zur Einigung verstrichen war.

Die pro-britischen Unionisten der DUP erklärten, die Gespräche sollten gleichwohl fortgeführt werden. Möglicherweise komme es zu einer Einigung im weiteren Jahresverlauf. Bei den Nationalisten der Sinn Fein hiess es, vor September sei dies unwahrscheinlich.

Eine Koalition von Unionisten und Nationalisten war im Januar zerbrochen. Im März gab es Neuwahlen mit dem Ziel, wieder eine Einheitsregierung bilden zu können.

Protestanten und Katholiken hatten sich über Jahrzehnte bekämpft, dabei starben 3600 Menschen. Erst ein Abkommen von 1998 änderte dies.

Sollte es bei der Regierungsbildung keine Einigung geben, könnte Nordirland direkt von London aus regiert werden. Das dürfte für scharfe Proteste bei den Nationalisten sorgen, hat sich doch die britische Premierministerin Theresa May nach ihrer Wahl-Schlappe im Juni mit der DUP verbündet, um weiterhin regieren zu können.

Der britische Nordirland-Minister James Brokenshire sagte am Dienstag, Priorität für die britische Regierung habe eine Einigung der Kräfte in Nordirland.

Neuer Inhalt

Horizontal Line


subscription form Deutsch

Aufruf, den Newsletter von swissinfo.ch zu abonnieren

Melden Sie sich für unseren Newsletter an und Sie erhalten die Top-Geschichten von swissinfo.ch direkt in Ihre Mailbox.

swissinfo DE

Aufruf, der Facebook-Seite von swissinfo.ch beizutreten

Treten Sie unserer Facebook Seite auf Deutsch bei!

SDA-ATS