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Regierungslager und Opposition im Jemen wollen nach Angaben eines Oppositionssprechers gemeinsam Möglichkeiten eines Machtwechsels ausloten. Das wurde dem Sprecher zufolge bei einem ersten Treffen mit dem amtierenden Präsidenten Abed Rabbo Mansur Hadi vereinbart.

Ziel ist es, den umstrittenen Staatschef Ali Abdullah Saleh entsprechend den Vorschlägen der Golfstaaten zum Rücktritt zu bewegen. Saleh, der derzeit zur Behandlung im Ausland ist, hatte diesen Vorschlägen zwar öffentlich zugestimmt, sie aber nicht umgesetzt.

Die Übereinkunft wird das politische Patt im Jemen möglicherweise nicht sofort lösen oder weitere Kämpfe zwischen Saleh-Getreuen und oppositionellen Stämmen verhindern. Es lässt aber darauf schliessen, dass der amtierende Präsident Hadi ungeachtet des enormen Einflusses von Salehs Umgebung und Familie seine verfassungsmässigen Vollmachten wahrnimmt.

Er hatte die Amtsgeschäfte übernommen, als Saleh bei einem Angriff auf seinen Amtssitz in Sanaa verletzt wurde und am 5. Juni zur ärztlichen Behandlung nach Saudi-Arabien reiste. An dem Treffen mit Hadi nahmen ein Bündnis aus Oppositionsparteien sowie auf Regierungsseite zwei Spitzenfunktionäre der Regierungspartei teil.

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SDA-ATS