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Der Streit um die immer noch unbekannten Ergebnisse der Kommunalwahlen in Albanien hat zu neuer Gewalt geführt. Hunderte Anhänger der sozialistischen Opposition und die Polizei lieferten sich am Mittwoch im Zentrum Tiranas einen Schlagabtausch.

Sie werfen der konservativen Regierung vor, einen hauchdünnen Sieg des bisherigen Amtsinhabers Edi Rama in der Hauptstadt in eine Niederlage ummünzen zu wollen. Rama ist auch Parteichef der Sozialisten. Die Kommunalwahl hatte am 8. Mai stattgefunden.

Die EU rief alle Beteiligten auf, Ruhe zu bewahren und die Gesetze des Landes zu achten. Ein demokratischer Wahlprozess sei "einer der wichtigsten Prioritäten" für die weitere Annäherung des Balkanlandes an Brüssel, liess Erweiterungskommissar Stefan Füle mitteilen. Schon am Vortag hatten die OSZE, die EU und die USA in Albanien vor Manipulationen und Gewalt gewarnt.

Der albanische Regierungschef Sali Berisha hatte am Mittwoch mitgeteilt, dass Rama von den rund 250'000 gültigen Stimmen in der Hauptstadt Tirana zehn Stimmen mehr als der Regierungskandidat Lulzim Basha erhalten habe. Allerdings müssten nachträglich erst jetzt entdeckte Stimmen gezählt werden, die ursprünglich in falsche Wahlurnen geworfen worden seien.

Die von der Regierung dominierte Wahlkommission hatte am Vorabend mitgeteilt, es handle sich um schätzungsweise 100 Stimmzettel.

"Niemand kann mit Gewalt unseren Sieg stehlen", zitierten die Zeitungen am Mittwoch Oppositionsführer Rama. Die Sozialisten drohten mit einer "Volksrevolte", sollte ihr Sieg in eine Niederlage umgemünzt werden. Am Freitag hat sich EU-Kommissionspräsident José Manuel Barroso in Albanien angesagt.

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SDA-ATS