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Oberentfelden AG - Bei der Niederlassung des Energietechnik-Unternehmens Areva T&D im aargauischen Oberentfelden droht im schlimmsten Fall ein Verlust von 140 Stellen. Die Belegschaft wurde am Donnerstag informiert. Die Gewerkschaften wehren sich und fordern Alternativen.
Die Firma solle unter anderem frühzeitige Pensionierungen und Altersteilzeitmodelle prüfen, hiess es in Mitteilungen der Gewerkschaften Unia und Syna vom Donnerstag. Kein Areva-Mitarbeiter dürfe in die Arbeitslosigkeit entlassen werden, schreibt die Gewerkschaft Angestellte Schweiz. Die französische Areva T&D beschäftigt in Oberentfelden insgesamt 640 Mitarbeiter - knapp ein Viertel der Stellen ist demnach in Gefahr. Auch 30 Temporärstellen stünden auf dem Prüfstein.
Von Areva T&D war bis Donnerstagabend keine Stellungnahme erhältlich.
Die Firma versuche mit dem Stellenabbau gegenüber China und Südkorea konkurrenzfähig zu bleiben, sagte Josef Lustenberger, Branchenleiter Maschinenindustrie der Syna, auf Anfrage. Die Nachricht sei für die Belegschaft ein harter Schlag gewesen.
Vereinbarung auf europäischer Ebene
Derzeit läuft das Konsultationsverfahren. Areva T&D war erst Anfang 2010 von Alstom und Schneider Electric übernommen worden. Damals ist gemäss der Unia eine Vereinbarung gegenüber dem Europäischen Metallgewerkschaftsbund getroffen worden, die solche Massenentlassungen ausschliesst.
Diese Vereinbarung sei auch für die Schweiz gültig. Die Gewerkschaften wollen nun zusammen mit der Firma sozialverträgliche Alternativen suchen. Areva T&D stellt unter anderem Hoch- und Mittelspannungsanlagen für die Übertragung und Verteilung elektrischer Energie her.

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SDA-ATS